Ein visueller Fahrwerksrechner: Regler verändern die Geometrie direkt. Keine X/Y-Koordinaten, kein Auto-Zoom und keine komplizierte Vermessung im Visual-Modus.
Momentanzentrum (IC): Schnittpunkt der verlängerten Linien von oberem und unterem Querlenker.
Setup-Hinweis: Grundeinstellung aktiv.
Höheres Rollzentrum – Vorderachse
Tendenziell direkteres Einlenken und weniger Wankbewegung. Gleichzeitig steigt der geometrische Lasttransfer an dieser Achse; bei zu viel kann mechanischer Grip verloren gehen.
Niedrigeres Rollzentrum – Vorderachse
Tendenziell mehr mechanischer Grip und ein ruhigeres, progressiveres Verhalten. Dafür mehr Wankbewegung und etwas weniger direkte Reaktion.
Faustregel Vorderachse: Fehlt Vorderachs-Grip oder schiebt das Auto über die Vorderräder, kann ein niedrigeres vorderes Rollzentrum helfen. Ist die Vorderachse zu weich oder träge, kann ein etwas höheres Rollzentrum direkter wirken.
Innenrad
–
Lenkwinkel
Außenrad
–
Lenkwinkel
Ackermann
–
100 % = geometrisch ideal
Kurvenradius
–
relative Fahrzeuggeometrie
Ackermann – Draufsicht
RäderSpurstangenLenkhebelKurvenzentrum
Federweg
0.0 mm
+ = Einfedern
Spuränderung
0.00°
neutral
Max. Änderung
0.00°
im Bereich ±10 mm
Bewertung
GUT
je näher 0°, desto ruhiger
Bump Steer – Federweg und Spuränderung
QuerlenkerSpurstangeLenkhebelRad / Spur
Vorspur beim Einfedern
Kann die Vorderachse beruhigen und Stabilität geben. Zu viel davon macht das Auto beim Einfedern träger und kann Kurvengrip kosten.
Nachspur beim Einfedern
Kann das Einlenken aggressiver machen. Zu viel davon kann das Auto auf Bodenwellen oder beim Bremsen nervös und unruhig machen.
Faustregel: Für einen gutmütigen Tourenwagen zuerst auf möglichst wenig Bump Steer optimieren. Kleine Änderungen können anschließend gezielt zum Feinabstimmen genutzt werden.
Federweg
0.0 mm
+ = Einfedern
Aktueller Sturz
-2.00°
inkl. statischem Sturz
Camber Gain
0.00°
Änderung zur Fahrhöhe
Gain / 5 mm
0.00°
bei Einfederung
Camber Gain – Vorderansicht
oberer Querlenkerunterer QuerlenkerRadträgerRad
Mehr Camber Gain
Das Rad bekommt beim Einfedern schneller mehr negativen Sturz. Kann bei viel Rollbewegung helfen, den Außenreifen flacher auf der Strecke zu halten.
Weniger Camber Gain
Der Sturz verändert sich über den Federweg weniger. Kann bei wenig Rollbewegung oder sehr steifem Setup gleichmäßiger und berechenbarer sein.
Faustregel: Zu wenig Gain kann den Außenreifen in der Kurve auf die Außenkante stellen. Zu viel Gain kann beim starken Einfedern unnötig viel negativen Sturz erzeugen und die Aufstandsfläche verkleinern.